Im unteren Geschoss befinden sich eine ähnlich geschnittene Einliegerwohnung, die Nebenräume samt Technikzonen und der Aussenkeller.
Das Haus ist bis auf die hangseitigen, massiven Betonwände vollständig als Holzständerbau konzipiert und wurde als solcher innerhalb von drei Tagen aufgerichtet. Grundsätzlich wurde – soweit machbar – bei der Wahl der Baumaterialien, der Materialbeschaffung und der Konstruktion innen wie aussen auf Regionalität, Rezyklierbarkeit und die Verwendung von natürlichen Baustoffen geachtet wobei der Vorgabenkatalog von MINERGIE-Eco als Leitlinie diente. Durch die hochdämmenden Wand- Boden- und Dachflächen werden Wärmeverluste so gering gehalten, dass sich das Haus selbst mit dem denkbar schlechten Wärmeträger Luft gut beheizen lässt. Trotz äusserst dichter Gebäudehülle verhindert eine kontrollierte Gebäudelüftung jegliches Schimmelproblem, auch Umwelteinflüsse und Allergene werden aus der Frischluft gefiltert. Die Heizung der Luft und die Erwärmung von Brauchwasser erfolgt über eine Luft-Wärmepumpe die ihre Ausgangsenergie aus einem 50 m langen Luft-Erdregister zieht und sich die konstante Erdtemperatur zu Nutze macht. Das genau aufeinander abgestimmte Zusammenspiel von Architektur, Technik und der hohen Ausführungsqualität des Hauses ermöglich die Zertifizierung mit dem Label MINERGIE-P und senkt den Heizwärmebedarf gegenüber einem konventionell gebauten Haus um fast 60%.